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Dresden. Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen
Flath (CDU) will mit einer stärkeren finanziellen Förderung des
ländlichen Raums die Abwanderung von jungen Menschen stoppen. Allein in
diesem Jahr stelle der Freistaat dafür 129,6 Millionen Euro bereit,
erklärte Flath am 1. März in Dresden. Gefördert werden unter anderem eine Umnutzung von Gebäuden zu gewerblichen Zwecken sowie der Ausbau von kommunalen Straßen, die der wirtschaftlichen Entwicklung dienen. Im Mittelpunkt stehe dabei die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dagegen seien in den vergangenen Jahren die Mittel für die Infrastruktur auf den Dörfern sowie für bessere Lebensbedingungen eingesetzt worden. Seit 1991 flossen rund 1,6 Milliarden Euro Fördermittel in die Entwicklung des ländlichen Raumes, der rund 70 Prozent des Freistaates einnimmt. Etwa 39 Prozent der sächsischen Bevölkerung leben auf dem Land. Insgesamt zählt der Freistaat derzeit rund 4,4 Millionen Einwohner. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes ist die Anzahl der Einwohner im Alter von 18 bis 25 Jahren im ländlichen Raum von Januar bis August 2001 um 4.211 Personen gesunken. Das seien 80 Prozent des Gesamtrückganges in Sachsen in dieser Altersgruppe. (4.03.02) |
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