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Kamenz.
Im Rahmen der repräsentativen Agrarstrukturerhebung 2001
wurden die landwirtschaftlichen Betriebe entsprechend ihrer
betriebswirtschaftlichen Ausrichtung vom Statistischen Landesamt klassifiziert. Demnach gehörten fast 83
Prozent dem Betriebsbereich Landwirtschaft und mehr als zehn Prozent dem Bereich
Gartenbau an. Die restlichen Betriebe wurden den sogenannten "übrigen
Betriebsbereichen" zugeordnet. Nach Information des Statistischen Landesamtes überwiegen traditionell in Sachsen die Futterbaubetriebe. Mehr als die Hälfte der Unternehmen des Betriebsbereiches Landwirtschaft gehörten im Jahr 2001 dieser Betriebsform an. Futterbaubetriebe zeichnen sich dadurch aus, dass Rinder- und Schafhaltung sowie Futteranbau mindestens 50 Prozent des Gesamt-Standarddeckungsbeitrages des Betriebes ausmachen. An zweiter Stelle rangierten mit gut 40 Prozent die Marktfruchtbetriebe. Diese erzielen ihren Standarddeckungsbeitrag vorwiegend aus der Produktion von Marktfrüchten wie Getreide, Zuckerrüben oder Ölfrüchte. Mit über 200 Hektar bearbeiten diese Betriebe die durchschnittlich größte landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) aller Betriebsformen. Die restlichen rund acht Prozent der Betriebe gehörten den Betriebsformen "Veredlungsbetrieb", "Dauerkulturbetrieb" und "Landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb" an. Veredlungsbetriebe erwirtschaften 50 Prozent und mehr aus der Schweine- und Geflügelproduktion, Dauerkulturbetriebe aus dem Obst-, Wein- und Hopfenanbau während landwirtschaftliche Gemischtbetriebe auf Grund ihres geringen Spezialisierungsgrades keiner der vier genannten Betriebsformen zugeordnet werden können. Die etwa 34.600 Arbeitskräfte des Betriebsbereiches Landwirtschaft waren vorwiegend in Futterbaubetrieben (15.300 Personen), gefolgt von den Marktfruchtbetrieben (11.700 Personen), beschäftigt. Im Betriebsbereich Gartenbau waren ca. 5.300 Beschäftigte tätig. (04.12.02) |
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