Getreide

28 Rinder ohne BSE-Test

Dresden. Im Freistaat Sachsen sind im vergangenen Jahr 28 Rinder im Alter zwischen 24 bis 30 Monaten geschlachtet worden, ohne dass der vorgeschriebene BSE-Test erfolgt war. Das teilte das sächsische Gesundheitsministerium mit. Bei allen nicht getesteten Tieren handelte es sich um hausgeschlachtete bzw. regional vermarktete Rinder.

In Verbindung mit den Differenzen bei BSE-Tests im bundesweiten Herkunfts- und Informationssystem waren 260 fehlerhafte Datensätze bei Schlachtrindern durch die Landkreise zu prüfen. Die 260 fehlerhaften Datensätze waren bei insgesamt 13.000 geschlachteten Rindern im Land Sachsen angefallen. Die Ergebnisse zeigten, dass die meisten Tiere ordnungsgemäß untersucht wurden und Unstimmigkeiten überwiegend durch fehlerhafte Eingaben in das Datensystem bedingt waren.

Laut dem sächsischen Gesundheitsministerium haben die in den 28 Fällen für die Unterlassung der Untersuchung Verantwortlichen mit dienst- und strafrechtlichen Maßnahmen zu rechnen.

(12.1.04)

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