Getreide

Flath mahnt zur Sachlichkeit

Dresden. Im Streit um den Erprobungsanbau von gentechnisch veränderten Mais hat Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU) zur Sachlichkeit gemahnt. "Der Anbau ist rechtlich nicht zu beanstanden", sagte Flath. Für den Gen-Mais liege seit 1998 eine EU-weite Genehmigung zum Inverkehrbringen vor, die auch den Anbau beeinhalte. Auch das Bundessortenamt habe den Mais nach dem Saatgutverkehrsgesetz für den Erprobungsanbau zugelassen. "Bevor eine gentechnisch veränderte Maissorte für den Anbau freigegeben wird, muss sie mehrere Sicherheitskontrollen durchlaufen", sagte Flath. Sowohl in Freisetzungsversuchen als auch vor dem wissenschaftlichen Ausschuss der EU-Kommission müsse nachgewiesen werden, dass keine Gefahren für Menschen und Umwelt bestehen.

Flath bekräftigte, dass Sachsen an dem Erprobungsanbau nicht beteiligt sei und auch kein Interesse daran habe zu erfahren, wo im Freistaat der gentechnisch veränderte Mais ausgesät worden sei.

(17.5.04)

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