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Dresden. Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU) hat erneut auf
die Gefahr einer drohenden Borkenkäferplage hingewiesen. "Wir müssen in
Alarmbereitschaft bleiben", sagte Flath und verwies auf die vom
Statistischen Landesamt aus Kamenz veröffentlichten Zahlen zum
Schadholzaufkommen. Waldbesitzer, aber auch Kommunen mit ihren Parkanlagen
und Gartenbesitzer müssten mithelfen, die Borkenkäferinvasion zu verhindern.
"Die Zeit der größten Gefahr beginnt im Juni, wenn die erste
Borkenkäfergeneration schlüpft", sagte Flath. Spätestens dann müsste die
Bekämpfung für alle Waldbesitzer oberste Priorität haben. Der trockene Sommer im vergangenen Jahr hat für eine explosionsartige Vermehrung der Borkenkäfer gesorgt. Seit dem Spätsommer läuft durch die Forstverwaltung ein Bekämpfungsprogramm. Bisher haben die Forstleute über 100.000 Kubikmeter Schadholz aufgearbeitet, soviel wie seit 13 Jahren nicht mehr. Für Bäume, die vom Borkenkäfer befallen sind, besteht keine Rettungschance. Diese müssen so schnell wie möglich gefällt und aus dem Wald gebracht werden. Um größere Käfervermehrungen zu verhindern, ist es notwendig, eine "saubere Waldbewirtschaftung" zu betreiben. Das heißt, frisches Wurf- und Bruchholz sowie geerntetes Holz muss schnellstmöglich aus dem Wald, damit kein bruttaugliches Material für die Schädlinge vorhanden ist. Weitere Informationen: www.forsten.sachsen.de (28.4.04) |
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