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Dresden. Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen Flath hat erneut
eindringlich vor den Plänen der Bundesregierung zur Umsetzung der
EU-Agrarreform gewarnt. "Die geplanten Einkommensumverteilungen zwischen den
Regionen sind nicht nur ungerecht, sondern gefährden den Agrarstandort
Sachsen in hohem Maße", sagte Flath. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung werde
in Sachsen vor allem bei den Rinderhaltern zu Betriebsaufgaben führen. Damit
werde gerade der Zweig der Landwirtschaft unnötig unter Druck gesetzt, der
die meisten Arbeitplätze in der Landwirtschaft stelle. Flath erinnerte daran, dass unlängst auch EU-Kommissar Fischler davor gewarnt hatte, die EU-Agrarreform zur Umverteilung von Prämien zu missbrauchen. Nach Vorstellung der Bundesregierung sollen alle Agrarprämien bis zum Jahr 2012 in eine deutschlandweit einheitliche Flächenprämie umgewandelt werden. Folge dieses Prämienmodells ist, dass aus Sachsen bereits ab 2005 jährlich rund elf Millionen Euro in andere Bundesländer fließen werden. (21.2.04) |
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