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Dresden. Sachsens Agrarminister Steffen Flath (CDU) hat
Bundesverbraucherministerin Renate Künast aufgefordert, sächsische Landwirte
weniger zu belasten, als durch die Umsetzung der EU-Agrarreform geplant. Die
Umverteilung von jährlich rund elf Milllionen Euro Prämienzahlung in andere
Bundesländer könnte fatale Folgen haben für die sächsische Landwirtschaft. Flath
verwies auf den Bundesagrarbericht. Danach mussten
sächsische Bauern im Wirtschaftsjahr 2002/2003 enorme Einkommenseinbußen
hinnehmen. Laut Bundesagrarbericht erzielten sie nach Bayern bundesweit mit
Abstand die niedrigsten Einkommen je Arbeitskraft. Das belegen auch erste Auswertungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Danach gab es für Sachsens Landwirte im Wirtschaftsjahr 2002/2003 gegenüber dem Vorrjahr erhebliche Einkommenseinbußen. So sank das Einkommen je Arbeitskraft bei den Haupterwerbsbetrieben von 21.473 Euro um 17 Prozent auf 17.860 Euro. Bei Juristischen Personen (GmbH, Aktiengesellschaften) fiel das Einkommen um ebenfalls 17 Prozent von 24.539 auf 20.362 Euro. Um 16 Prozent reduzierte sich der Gewinn bei den Personengesellschaften (GbR, KG). Er sank von 28.579 auf 24.023 Euro. (8.2.04) |
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