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Berlin. Für die Nebenerwerbslandwirte war 2003 ein schwarzes Jahr. Laut dem Agrarbericht der Bundesregierung verringerte sich das Einkommen eines Nebenerwerbsbetriebs um 35,2 Prozent auf 3725 Euro pro Jahr. Das Einkommen der Haupterwerbsbetriebe verringerte sind im Jahr 2002/03 um 19,8 Prozent auf 26.957 Euro. In den neuen Bundesländern verzeichneten die Haupterwerbsbetriebe sogar ein Minus von 24,5 Prozent. Einbrüche erlebten vor allem Betriebe der Schweine- und Geflügelhaltung sowie Ackerbaubetriebe. Lediglich Weinbauern verzeichneten deutschlandweit ein Plus von 9,2 Prozent. Im Wirtschaftsjahr 2002/03 erhielten Nebenerwerbslandwirte unternehmensbezogene Direktzahlungen und Zuschüsse in Höhe von 398 Euro je Hektar (Haupterwerbsbetriebe: 358 Euro, LPG-Nachfolgebetriebe: 388 Euro). Damit machen diese Subventionen 18,3 Prozent der betrieblichen Erträge aus (Haupterwerbsbetriebe: 12,5 Prozent; LPG-Nachfolgebetriebe: 23,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Direktzahlungen und Zuschüsse um 4,9 Prozent auf nunmehr 8226 Euro je Nebenerwerbsbetrieb. Dieses Geld schlüsselt sich wie folgt auf: 4025 Euro produktbezogene Flächenzahlungen 992 Euro Tierprämien 72 Euro Zins- und Investitionszuschüsse 369 Euro Agrardieselvergütung 397 Euro für Flächenstilllegung 670 Euro Ausgleichszulage 1261 Euro Zahlungen aus Agrarumweltmaßnahmen (8.2.04) |
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