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Berlin. Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU) lehnt den
Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Agrarreform strikt
ab. "Das Einkommen der Bauern im Freistaat wird schrumpfen, dafür wird die
Bürokratie ins Unerträgliche steigen", sagte Flath in einer ersten
Stellungnahme zur Entscheidung des Bundeskabinetts. Mit den Plänen
der Bundesregierung werde ein großer Umverteilungsprozess in Gang gesetzt. Sachsen gehöre zu den Verlierern der Agrarreform. "Rund elf Millionen Euro, die zuvor jährlich an sächsische Bauern gingen, werden nach Vorstellung der Bundesregierung in andere Bundesländer umverteilt", so Flath. Sachsen werde sich für eine Änderung des Gesetzentwurfes im Bundesratsverfahren stark machen. (2.2.04) |
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