|
Dresden. Die Anzahl der Staatlichen Ämter für Landwirtschaft in Sachsen hat sich von
14 auf 12 verringert. Die Ämter Döbeln und Mittweida sowie Niesky und
Kamenz wurden zum 1. Januar diesen Jahres zusammengelegt. Hauptdienstsitze
sind Döbeln und Niesky. Mittweida und Kamenz bleiben als leistungsfähige
Außenstellen mittelfristig bestehen. Die bisher den Ämtern Mittweida und Döbeln angegliederten Landwirtschaftsschulen verschmelzen zu einer am Standort Döbeln. Die Fusion ist Teil der Verwaltungsmodernisierung. "Wir wollen unsere Ämter zu zukunftsfähigen Behörden mit einem optimierten Dienstleistungsangebot weiterentwickeln", so Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU). Der sparsame Umgang mit Steuergeldern spiele ebenfalls eine Rolle. Wie der Minister betonte, habe sich der Beratungs- und Informationsbedarf der Landwirte im Vergleich zu Anfang der neunziger Jahre verändert. Außerdem gebe es zahlreiche neue technische Möglichkeiten, die manchen Weg zu den Ämtern überflüssig machen. Von den 117 Arbeitsplätzen in den vier fusionierten Ämtern werden durch die Zusammenlegung 14 eingespart. Dies erfolgt nicht durch Kündigungen, sondern dadurch, dass frei werdende Stellen nicht wieder besetzt werden. Eine weitere Zusammenlegung von Ämtern erfolgt per 1. Januar 2005. Rötha und Wurzen fusionieren dann zum Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Gartenbau Rötha-Wurzen, Hauptsitz wird Rötha. Bis zum Jahr 2008 werden einige Beratungsangebote der Ämter wegfallen. Die Verwaltungsleistungen werden sich künftig stärker an den Pflichtaufgaben orientieren. So wird sich die Offizialberatung auf Bereiche wie Ausbildung, berufliche Fort- und Weiterbildung, Beihilfe, Ausgleichszahlung, Förderung und Fachgesetze beschränken. Andere Beratungsfelder sollen schrittweise Privaten oder Vereinen überlassen werden. Dazu gehört beispielsweise ab 2004 die Ernährungsberatung. (25.1.04) |
| [Aktuell] | [Programm] | [Vorstand] | [Mitmachen] | [Links] | [Startseite] |