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Dresden. Auf eine Kabinettssitzung hat sich die sächsische Staatsregierung
nunmehr abschließend mit dem bereits im Oktober vom Sächsischen
Staatsministerium für Soziales vorgelegten Konzept zur Neuorganisation der
Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen
(LUA) befasst. Das Konzept bildet die Grundlage für eine planmäßige
Umsetzung der im Haushaltsplan 2003/2004 für die Landesuntersuchungsanstalt
festgelegten haushalterischen Vorgaben. Diese sehen bis 2008 eine
Stellenreduzierung von derzeit 562 Stellen (Stellenplan 2004) auf künftig
nur noch 472 Stellen vor.
Selbstverständlich können sich die Bürgerinnen und
Bürger Sachsens jedoch darauf verlassen, dass die LUA auch weiterhin die ihr
gesetzlich zugewiesenen Aufgaben erfüllen wird. Das neue Strukturkonzept setzt vor allem auf die Effekte der Integration und der Aufgabenkonzentration. Es ist eine deutliche Schwerpunktbildung durch Zusammenführung von Aufgaben am Sitz der LUA in Dresden vorgesehen. Die beiden anderen Standorte Chemnitz und Leipzig bleiben als Außenstellen erhalten. In Chemnitz wird eine humanmedizinische Abteilung sowie eine Abteilung für Lebensmitteluntersuchungen verbleiben, in Leipzig die veterinärmedizinische Abteilung in Leipzig-Wiederitzsch. Die LUA führt insbesondere sowohl im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung als auch des Vollzugs gesundheitsrechtlicher Vorschriften für Mensch und Tier hochspezialisierte medizinische, veterinärmedizinische, chemische, pharmazeutische und andere Laboruntersuchungen für die Gesundheitsämter, die Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter sowie die Regierungspräsidien durch und erstellt Befunde und Gutachten. Für die Erledigung dieser Aufgaben wird der LUA auch weiterhin eine moderne Labordiagnostik sowie das notwendige Fachpersonal zur Verfügung stehen. Die Umstrukturierung der LUA soll schrittweise erfolgen und bis zum Jahr 2008 abgeschlossen sein. (12.1.04) |
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