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Wolmirstedt. Der Bund stockt seine Dürrehilfe um 5 Millionen Euro auf, erklärte Gerald Thalheim (SPD), Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium. Den Ländern stehen nun insgesamt bis zu 41 Millionen Euro Bundesmittel für das Bund-Länder-Hilfsprogramm zur Verfügung. Einschließlich der zwischen den Ländern umverteilten Mittel erhalten die Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen damit 11,75 Millionen Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Für Brandenburg stehen damit insgesamt 14,5 Millionen Euro Bundesmittel, für Sachsen 9,25 Millionen Euro, für Sachsen-Anhalt 7,3 Millionen Euro, für Thüringen 4,4 Millionen Euro, für Mecklenburg-Vorpommern 2,9 Millionen Euro, für Bayern 1,65 Millionen Euro und für Baden-Württemberg und Niedersachsen jeweils 500 000 Euro zur Verfügung. Das Programm wird von den Ländern durchgeführt und je zur Hälfte von Bund und Ländern finanziert. Insgesamt können die von Trockenheit 2003 betroffenen Betrieben mit insgesamt bis zu 82 Millionen Euro unterstützt werden. "Bund und Länder setzen damit auch in Zeiten knapper Haushaltsmittel ein Zeichen solidarischer Hilfe", so der Agrarpolitiker. Die durch das außergewöhnliche Niederschlagsdefizit und die Rekordtemperaturen entstandenen Trockenschäden führten 2003 in vielen Betrieben mit Schwerpunkt im Osten sowie Süden Deutschlands zu Ertragseinbußen bei Marktfrüchten und Futterkulturen. Geholfen wird den Betrieben, die ohne Unterstützung wirtschaftlich nicht überleben würden, es werden jedoch nicht die gesamten Einbußen der Betriebe ausgeglichen. Daneben wurden weitere unterstützende Maßnahmen für dürregeschädigte Betriebe realisiert. (12.1.04) |
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