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Beierfeld. Angesichts der Senkung der Agrardiesel-Besteuerung in Österreich hat der Bundesverband der Landwirte im Nebenberuf (DBN) den gleichen Schritt von der deutschen Bundesregierung gefordert. "Auch die deutsche Landwirtschaft braucht faire Wettbewerbsbedingungen in der Europäischen Union", sagte DBN-Vize Matthias Schreier. Deutschland solle dem Beispiel des Nachbarlandes folgen und die Agrardiesel-Steuer senken. Während beispielsweise belgische und dänische Bauern überhaupt keine Steuern auf ihren Agrardiesel zahlten, müssten ihre deutschen Kollegen im vergangenen Jahr rund 26 Cent pro Liter berappen. Würden die Pläne der rot-grünen Bundesregierung umgesetzt, dann würden deutsche Landwirte in diesem Jahr 40 Cent je Liter an Steuern zahlen. Die österreichische Regierung hatte am Freitag beschlossen, die Mineralölsteuer für Diesel in der Landwirtschaft um 50 Millionen Euro zu verbilligen. "Mit der Entscheidung in Österreich wächst der Druck auf Rot-Grün in Berlin, einer weiteren Belastung der Landwirtschaft Einhalt zu gebieten", erklärte Schreier. Wenn andere europäische Länder ihren Bauern gleiche Wettbewerbsbedingungen gäben, könne die Bundesregierung den deutschen Landwirten nicht neue Belastungen aufbürden. Ansonsten würden vor allem Familienbetriebe in den Ruin getrieben und der ländliche Raum veröde. (12.1.04) |
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