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Frankfurt. Die Ferkelerlöse werden im Juli eher etwas nachgeben. Denn aus heutiger Sicht sei in den nächsten Wochen keine Befestigung der Schlachtschweinepreise zu erwarten; die Aufstallbereitschaft der Schweinemäster halte sich daher in Grenzen, so die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (ZMP). Ohnehin würden die Ferkelnotierungen in der Praxis häufig als zu hoch im Vergleich zum Schweinepreis kritisiert. Wahrscheinlich würden die Erlöse für Ferkel im Juli die Vorjahreslinie um vier bis fünf Euro je 25-Kilogramm-Tier unterschreiten, mutmaßt die ZMP. Die Erzeugerpreise für schwarzbunte Bullenkälber gaben schon im Junimittel etwas nach. Damit dürften sie den Jahreshöchststand überschritten haben. Im Juli sind weitere Schwächen möglich, denn die Nachfrage der Kälbermäster nach Einstalltieren könnte ruhiger ausfallen als im Vormonat. Das sehr niedrige Preisniveau des Vorjahres wird aber um schätzungsweise 40 bis 45 Euro je Tier übertroffen, teilte die ZMP mit. Auch Fleckviehbullenkälber kosten nach wie vor deutlich mehr als vor zwölf Monaten. Der Preisvorsprung kann im Juli rund 60 Cent je Kilogramm betragen. Im Vergleich zum Vormonat werden sich die Notierungen für männliche Tiere aus der Fleckviehzucht jedoch nicht weiter befestigen können, denn wegen der absehbar niedrigen Erlöse für Bullen halten sich die Bullenmäster mit Käufen eher zurück. Abzuwarten bleibe, wie die Mäster auf die unerwartete Kürzung der Sonderprämie für Schlachtbullen um 13,4 Prozent reagieren werden. (22.06.03) |
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