|
Dresden. Den ersten BSE-Fall dieses Jahres in Sachsen meldete jetzt das Sächsische Staatsministerium für Soziales in Dresden. Beim insgesamt neunten BSE-Fall in Sachsen handelt es sich um ein 1995 geborenes Rind aus dem Landkreis Stollberg, das auf einem thüringer Schlachthof am 12. Juni geschlachtet wurde. Im Rahmen der vorgeschriebenen Untersuchung auf BSE ergab der Schnelltest am Folgetag ein positives Ergebnis. Das zuständige Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt hat den Herkunftsbestand daraufhin sofort gesperrt. Das Ergebnis der Untersuchung des eingesandten Probenmaterials an das Nationale Referenzlabor Insel Riems bestätigte am Abend des 17. Juni den BSE-Verdacht. Das positive Rind wurde in dem Herkunftsbestand geboren, deshalb kann sich die Bekämpfung voraussichtlich auf die Kohortentötung beschränken, welche wahrscheinlich 20 Rinder umfassen wird. Deutschlandweit ist gegenüber den vergangenen Jahren ein deutlicher Rückgang der BSE-Fälle zu verzeichnen. Die umfangreichen Schutzmaßnahmen wie beispielsweise das Verfütterungsverbot von Tiermehl, die Entfernung von Risikomaterial und die verschärften Kontrollen bei Futter- und Lebensmitteln scheinen zu greifen, so das Sozialministerium. (19.06.03) |
| [Aktuell] | [Programm] | [Vorstand] | [Mitmachen] | [Links] | [Startseite] |