Frankfurt. Das hochsommerliche Wetter hat zu einer Ernteschwemme im deutschen Salatanbau geführt: Zum einen hat die Witterung einen rasanten Wachstumsschub verursacht, zum zweiten sind vielfach mehrere Anbausätze auf einen Schlag reif geworden, so die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (ZMP). Die Erntemengen seien daher für die Nachfrage viel zu groß, und die Erzeugerpreise seien auf ein so niedriges Niveau gesunken, dass sich die Ernte kaum noch lohne. In einigen Regionen dächten die Landwirte schon ans Unterpflügen, so die ZMP. Denn selbst witterungsbedingte Ernteausfälle durch die zu hohe Luftfeuchtigkeit, die schwüle Wärme und Gewitter dürften kaum zu einer Entspannung der Lage führen.
(10.06.03)
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