Getreide

Thalheim lobt Öko-Tierhaltung

Birkholz. "Großrudelhaltung und ökologischer Landbau lassen sich gut miteinander verbinden und wirtschaftlich betreiben", erklärte Gerald Thalheim (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium, anlässlich eines Besuchs auf Gut Hirschaue in Birkholz bei Beeskow (Brandenburg). "Ich bin beeindruckt vom Wildgatter und dem guten Zustand der Futterkulturen. Hier ist die Pflege der Kulturlandschaft sinnvoll mit der Gatterwildhaltung, dem ökologischen Landbau und der Direktvermarktung verbunden", so der Agrarpolitiker.

Das Wildgatter mit mehr als 1000 Damtieren, Rothirschen und Wildschweinen wirtschaftet nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Eine nach wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebaute Fruchtfolge macht es selbst auf den leichten Böden der Mark möglich, gute Ernten zu erzielen. Auch das Grünlandmanagement im Gehege und der Maisanbau für die Winterfütterung gehören zu den Aufgaben des Pflanzenbaus. Beispielgebend ist die Vermehrung alter Sorten. In enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft wird das Sozialverhalten des Damwildes im Großrudel erforscht, um die Lebensbedingungen für Damwild in der Gehegehaltung noch artgerechter zu gestalten.

(06.06.03)

[Aktuell] [Programm] [Vorstand] [Mitmachen] [Links] [Startseite]