Getreide

Geflügelpest scheint gebannt

Düsseldorf. Die Europäische Kommission hat für alle rechtsrheinischen Gebiete die Handelsbeschränkungen für Geflügel aufgehoben. Für alle linksrheinischen Gebiete gilt, dass mit Genehmigung der zuständigen Behörden der Transport von Schlachtgeflügel, Eintagsküken, Junghennen und Aufzuchtgeflügel innerhalb der Bundesrepublik Deutschland auch dann möglich ist, wenn in den aufnehmenden Betrieben bereits Geflügel gehalten wird.

"Damit ist eine deutliche Entspannung der für viele Landwirte und ihre Familien doch sehr belastenden Situation eingetreten," erklärte Agrarministerin Bärbel Höhn (Grüne) in Düsseldorf. Es sei gelungen, den aufgetretenen Fall im Kreis Viersen zu isolieren, sodass es keine weitere Ansteckungen gegeben habe.

Entlang der Grenze zu den Niederlanden hatten knapp 100.000 Tiere wegen der Geflügelpest getötet werden müsse. Die Landwirte, die Beiträge in die Tierseuchenkasse eingezahlt haben, bekommen den Marktwert der Tiere erstattet. Dabei beteiligt sich das Land zur Hälfte an den Entschädigungen.

(04.06.03)

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