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Dresden. Zwei weitere Proben des aus Brandenburg nach Sachsen gelieferten Trockengrünfutters überschreiten den zulässigen Dioxin-Grenzwert. Wie das sächsische Agrarministerium mitteite,
wurden bei den sichergestellten 19 bzw. 20 Tonnen Trockengrüngut
Dioxingehalte von 3,944ng/kg bzw. 3,010 ng/kg festgestellt. 0,75 ng/kg sind zulässig. Die vorsorglich
angeordnete Sperrung der Futtermittel bleibe bestehen, die erforderlichen
Maßnahmen zur Entsorgung des Futters werde angeordnet, so das Ministerium. Mitte April war Sachsen informiert worden, dass elf Betriebe möglicherweise dioxinbelastetes Futter aus dem brandenburgischen Niemegk erhalten hatten. Dort, wo Restmengen des Trockengrüngutes vorhanden waren, wurden Proben genommen. Dies war insgesamt sieben Mal der Fall. Ende April lagen die ersten vier Ergebnisse vor. Dabei waren drei Grenzwertüberschreitungen festgestellt worden. (17.05.03) |
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