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Stuttgart. Professor Reiner Doluschitz von der Universität Hohenheim und Agrarwissenschaftlerin Ruth Schwenninger haben mit ihrem Buch "Nebenerwerbslandwirtschaft" ein Standardwerk für nebenberufliche Bauern auf dem Markt gebracht. Es weist auf die Voraussetzungen hin, die Nebenerwerbslandwirte erfüllen sollten, informiert über die verschiedenen Betriebsformen und Kooperationsmöglichkeiten. Auch die Aus- und Weiterbildung sowie die Hofübergabe wird behandelt. Der Verband der Landwirte im Nebenberuf erfährt als berufsständige Vertretung seine Würdigung. Nach Ansicht von Reiner Doluschitz und Ruth Schwenniger steigt die Bedeutung der Nebenerwerbslandwirtschaft weiter. Diese Betriebsform habe Zukunft, müsse aber auch Gewinn machen. Mit einer optimierten Betriebsorganisation und Arbeitswirtschaft würden die Nebenerwerbslandwirte auch künftig ein wichtiges Element der bäuerlichen Agrarstruktur bleiben. Für die beiden Autoren ist die Nebenerwerbslandwirtschaft ein bedeutsamer Baustein für eine vielfältig strukturierte Landwirtschaft. Nebenerwerbslandwirte seien robuster, weil sie von agrarpolitischen und wirtschaftlichen Veränderungen weniger stark tangiert würden, denn die Landwirtschaft sei nur ein Standbein des Einkommens. Reiner Doluschitz/Ruth Schwenninger, Nebenerwerbslandwirtschaft, Eugen Ulmer GmbH & Co. Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-4157-4, 34,90 Euro. Zum Verlag Eugen Ulmer GmbH & Co. (www.ulmer.de) (04.05.03) |
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