Getreide

Junge Familien werden unterstützt

Dresden. Für die Förderprogramme zur Dorfentwicklung gelten neue Schwerpunkte. Wie das sächsische Landwirtschaftsministerium mitgeteilte, werden ab sofort nur noch Maßnahmen gefördert, die die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die "Erhöhung der Bleibebereitschaft" im ländlichen Raum zur Folge haben. So wird die Umnutzung von ehemals ländlich genutzten Gebäuden zu Gewerbe- oder Wohnzwecken sowie der Kauf von ländlicher Bausubstanz durch junge Familien unterstützt. Nach Angaben das Ministeriums werde das "bloße Verschönern der Fassade von Privathäusern" nicht mehr gefördert.

Für die Förderung des ländlichen Raumes stehen dem Freistaat im Zeitraum 2000 bis 2006 insgesamt 649 Millionen Euro zur Verfügung. Davon müssen 71 Prozent für die kommunale Infrastruktur ausgegeben werden, der Rest bleibt für die Förderung von Privatpersonen und Vereinen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits über die Hälfte der Mittel durch die Staatlichen Ämter für Ländliche Neuordnung gebunden. So wurden seit dem Jahr 2000 bis jetzt 149 gewerbliche und 628 private Umnutzungen sowie 5649 Außensanierungen unterstützt. Mit den in den Ämtern noch vorliegenden - jedoch noch nicht bewilligten - Anträgen sind alle bis 2006 verfügbaren Mittel ausgeschöpft.

Bauherren, welche ihre ländliche Bausubstanz sanieren wollen, können über ihre Hausbank wie bisher auf öffentlich geförderte Kreditprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Landwirtschaftlichen Rentenbank zurückgreifen.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de)

Landwirtschaftliche Rentenbank (www.rentenbank.de)

(27.04.03)

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