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Dresden. Elf sächsische Unternehmen - sechs Landwirtschaftsbetriebe, drei
Mischfutterhersteller und zwei Handelsunternehmen - haben möglicherweise
dioxinbelastetes Trockengrüngut aus dem brandenburgischen Niemegk erhalten.
Das Futter gelangte in einem Fall direkt aus Brandenburg, in allen anderen
Fällen über Händler aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Thüringen nach
Sachsen. Insgesamt sind rund 400 Tonnen Trockengrüngut, davon 22,4 Tonnen Ergänzungsfutter für Pferde und Kaninchenpellets mit einem Anteil Trockengrüngut von 20 Prozent, betroffen. Unter Verdacht stehen alle Lieferungen seit 14. August 2002, da zu diesem Zeitpunkt die letzte Kontrolle ohne Beanstandungen in Niemegk stattfand. Die amtliche Futtermittelkontrolle ist sofort nach bekannt werden der Lieferungen in Aktion getreten, so das sächsische Agrarministerium. In den Landwirtschaftsbetrieben und bei den Mischfutterherstellern konnten noch Restmengen sichergestellt werden. Diese werden derzeit untersucht und sind bis zum Vorliegen der Ergebnisse für die Verfütterung vorsorglich gesperrt. Alle Futtermittel, die mit dem Trockengrün aus Niemegk produziert wurden, werden bis zur Vorlage der Ergebnisse nicht verkauft. Belieferte Kunden werden derzeit erfasst. Bei den Handelsunternehmen konnte die gesamte Futtermittelmenge sichergestellt werden. Die Ergebnisse der Kontrollen liegen frühestens in der Woche nach Ostern vor. (16.04.03) |
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