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Dresden. Die sächsische Niederlassung der Bodenverwertungs- und verwaltungs-GmbH (BVVG) hat im vergangenen Jahr 8500 Hektar Wald verkauft, davon 7900 Hektar nach dem Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz (EALG). 950 Euro je Hektar nahm die BVVG im Durchschnitt ein, sagte Niederlassungsleiter Erhard Hahn der in Chemnitz erscheinenden "Freie Presse" (Freitagsausgabe). Der Verkehrswert habe pro Hektar bei 3000 Euro gelegen. 6235 Hektar Acker- und Grünland veräußerte die sächsische BVVG-Tochter im vergangenenen Jahr, 88 Prozent davon nach dem EALG. Durchschnittlich erzielte sie 2487 Euro je Hektar - bei einem Verkehrswert von 4587 Euro. Wie die "Freie Presse" weiter berichtet, habe die BVVG seit dem Beginn ihrer Tätigkeit in Sachsen 93.500 Hektar land- und forstwirtschaftlicher Fläche an Land- und Forstwirte verkauft. 108.000 Hektar Wald, 73.200 Hektar Acker- und Grünflächen sowie 8630 Hektar Bauland seien an Privatpersonen, Kommunen oder den Freistaat rückübertragen worden. Die BVVG habe in Sachsen im vergangenen Jahr einen Überschuss von 33,8 Millionen Euro erwirtschaftet - 30 Prozent mehr als geplant. Die gesamte BVVG erzielte einen Überschuss von 250 Millionen Euro, der dem Bundeshaushalt zugute kommt. Für das laufende Jahr avisiert die sächsische BVVG-Tochter einen Überschuss von 19,3 Millionen Euro. 140 Mitarbeiter zählt die BVVG-Niederlassung in Dresden. (12.04.03) |
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