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Dresden. Bei einem am 1. April 2003 in Sachsen geschlachteten Schaf zeigten die TSE-Untersuchungen im Schnelltest ein positives Ergebnis. Sprich: das Tier ist an Scrapie erkrankt. Damit wird der bislang zweite Fall in Sachsen bekannt. Wie das sächsische Sozialministerium am 9. April in Dresden mitteilte, wurde daraufhin der Herkunftsbestand im Muldentallandkreis sofort gesperrt. Die Abklärungsuntersuchungen durch das Nationale Referenzlabor auf der Insel Riems bestätigten am 8. April 2003 den TSE-Verdacht. Derzeit laufen die epidemiologischen Untersuchungen, von deren Ergebnissen es abhängt, wie viele Tiere der betroffenen Herde getötet werden müssen. Von einer Bestandstötung wird abgesehen. Mit Hilfe der Untersuchungsmethode "Genotypisierung" wird festgestellt, welche Schafe der betroffenen Herde genetische Resistenzen gegen die Krankheit aufweisen. (09.04.03) |
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