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Dresden/Langenreichenbach. Das Dachzeichen "Qualität - Direkt vom Hof" erhalten am 3.
April auf dem Hof von Henri Müller in Langenreichenbach (Kreis
Torgau-Oschatz) 14 Landwirte. Damit bürgen 51 Betriebe mit diesem Zeichen
für ihre Produkte. Gleichzeitig veranstaltet der Verein "Direktvermarktung
in Sachsen" zum dritten Male seinen Tag der Direktvermarktung. Die 32
Teilnehmer offerieren von 10 bis 17 Uhr eine breite Palette ihrer Produkte. Der Verein "Direktvermarktung in Sachsen" vergibt und kontrolliert eigenverantwortlich das qualitätsgestützte Dachzeichen "Qualität - Direkt vom Hof". Für jede einzelne Sparte (beispielsweise Fleisch, Fisch, Milch, Honig, Eier, Gemüse oder Obst) gibt es gesonderte Vergaberichtlinien. Sie garantieren, dass auch die Grundstoffe aus dem genannten Betrieb stammen und die Ware umweltgerecht produziert wurde. Die geprüfte Qualität muss über den gesetzlich geforderten Qualitätskriterien liegen. Alle zwei Jahre wird das Produkt erneut überprüft. Nach Regionen sortiert wird das Angebot aller Direktvermarkter in jährlich aktualisierten Broschüren aufgelistet. Neben dem Standardsortiment finden Interessierte Erdbeerpflanzen, Korbwaren, Kleintierfutter, Heilkräuter, Frischfisch oder eine Weihnachtsgans. 500 Direktvermarkter in SachsenLandwirte, die ihre Produkte selbst vermarkten, haben gute Absatzchancen. Laut einer Umfrage würden rund 30 Prozent der Verbraucher ihre Lebensmittel gern direkt vom Erzeuger beziehen. Kurze Wege, frische Produkte und eine entsprechende Transparenz in der Produktion sind die Pluspunkte beim Einkauf direkt beim Bauern. In Sachsen vertreiben ca. 500 Betriebe ihre Produkte selbst, 202 davon sind im Direktvermarktungs-Verein organisiert.(01.04.03) |
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