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Dresden.
In den kommenden Jahren soll in Sachsen deutlich mehr Strom und Wärme aus
Biomasse gewonnen werden als es derzeit der Fall ist. "Die Zukunft der
alternativen Energieerzeugung in Sachsen liegt vorwiegend in der Biomasse",
sagte Agrarminister Steffen Flath (CDU) am 29. März in Dresden auf der Mitgliederversammlung
der Vereinigung zur Förderung der Nutzung von erneuerbaren Energien. Nach
einem Konzept zur Biomassenutzung in Sachsen, das Flath auf der
Veranstaltung vorstellte, soll die Energiegewinnung aus Stroh, Holz oder
Biogas bis zum Jahr 2010 versiebenfacht werden. "Wir werden aus Stroh kein
Gold spinnen, aber Energie machen", erklärte Flath. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, seien noch erhebliche Anstrengungen notwendig. Sachsen setze sich dafür ein, die Bedingungen für die Biomassenutzung im Erneuerbaren Energien-Gesetz zu verbessern. Darüber hinaus müssten Hemmnisse wie zum Beispiel in der Düngemittelverordnung oder der Bioabfallverordnung abgebaut werden. Zudem müssten die Pläne der Europäischen Union vom Tisch, wonach der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen auf Stilllegungsflächen untersagt werden soll. (01.04.03) |
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