Getreide

Genossenschaftsverband stänkert weiter

Dresden. Der sächsische Genossenschafts- und der Bauernverband lassen mit ihrer Kritik an dem Erlass des Agrarministeriums zur LPG-Umwandlung nicht nach. Gemäß der Ministeriumsvorlage müssen sich alle aus einer ehemaligen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft hervorgegangenen Unternehmen einer erneuten Überprüfung unterziehen, wenn sie Investitionsförderung beantragen oder "ein hinreichender Verdacht auf Unregelmäßigkeiten bei der Umwandlung und Vermögensauseinandersetzung" besteht. "Das ist eine Unterstellung und eine aus unserer Sicht unzulässige Unter-Generalverdacht-Stellung aller LPG-Nachfolgeunternehmen", kritisierte nach einem Bericht der "Ostsee-Zeitung" vom 25. März Dietmar Berger, Verbandsdirektor des Sächsischen Genossenschaftsverbandes (GVS). Der Hauptgeschäftsführer des sächsischen Baunerverbandes nannte den Erlass nach einem Bericht des Blattes überflüssig und hemmend.

(26.03.03)

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