Getreide

Agrarminister ohne Einigung zur EU-Politik

Schwerin. Eine erhoffte Einigung der Bundesländer zur Aussetzung der "nationalen Modulation" kam auf der am Freitag in Schwerin zu Ende gegangenen Agrarministerkonferenz nicht zustande. Damit müssen die Landwirte künftig mit der Kürzung ihrer Preisausgleichszahlungen rechnen. Das vom Bund einbehaltene Geld soll für die Entwicklung des ländlichen Raumes, für art- und umweltgerechte Tierhaltung oder zur Förderung nachwachsender Rohstoffe ausgegeben werden. Nach dem Willen von Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) soll die Modulation in Deutschland bereits jetzt freiwillig praktiziert werden.

   Laut des Landesagrarministers Till Backhaus (SPD) aus Mecklemburg-Vorpommern ist es jedoch als großer Erfolg zu werten, dass sich die Positionen "vielfach weit angenähert" haben.

(22.03.03)

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