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Schwerin. Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU) hat
Bundesverbraucherministerin Renate Künast (Grüne) aufgefordert, die nationale
Modulation abzuschaffen. "Eine Einführung würde für die Landwirte eine
zusätzliche finanzielle Belastung bei gleichzeitig marginalen
Umweltwirkungen bedeuten", sagte Flath am Rande der Agrarministerkonferenz
in Schwerin. Er sprach sich dafür aus, die Modulation erst im Rahmen der
EU-Agrarreform ab 2006 einzuführen. Deutsche Alleingänge müssten vermieden
werden. Das so genannte Modulationsgesetz sieht vor, ab Herbst dieses Jahres die EU-Direktbeihilfen an die Landwirte um zwei Prozent zu kürzen und die frei werdenden Mittel wieder für Agrarumweltmaßnahmen einzusetzen. (21.03.03) |
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