Getreide

Geflügelbetrieb gesperrt

Dresden. Die Geflügelpest in Holland zeigt auch in Sachsen Auswirkungen. Im Freistaat wurde ein Geflügelbetrieb wegen des Verdachts auf die Krankheit vorsorglich gesperrt. Das teilte das sächsische Gesundheitsministerium gestern mit. Der Betrieb stehe unter amtlicher Beobachtung.

Der Betrieb hatte Eintagsküken aus einer niederländischen Brüterei bezogen, noch bevor im Nachbarland der Verdacht auf Geflügelpest bestand. Die Brüterei liegt aber mittlerweile im niederländischen Sperrgebiet. In Deutschland ist die Seuche bislang nicht aufgetreten.

In dem sächsischen Betrieb ergab die amtliche Überwachung bislang keinerlei Anzeichen auf die Geflügelpest, teilte das Ministerium mit. Dennoch bleibe er vorerst unter Quarantäne. Die Viruskrankheit ist unter Geflügel, insbesondere für Hühner und Puten, hoch ansteckend. 90 Prozent der infizierten Tiere sterben. Für Menschen bestehe bei den klassischen Stämmen des Geflügelpest-Virus keine Gefahr, betonte das Gesundheitsministerium.

(07.03.03)

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