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Cavertitz. Erstmals in einer Doppelveranstaltung präsentieren sich am 7. und 8. März in
Cavertitz (Kreis Torgau-Oschatz) die "Sächsische Fleischrindschau" gemeinsam
mit den "Sächsischen Holsteintagen 2003". Beides sind hochkarätige
Veranstaltungen, in denen der Sächsische Rinderzuchtverband sein
Zuchtprogramm unter Beweis stellen wird. Züchter und Käufer aus mehreren
Ländern werden erwartet. Höhepunkte sind am Freitag, 9 Uhr, der Wettbewerb bei den Fleischrindern, um 16.30 Uhr ein Jungzüchter-Vorführwettbewerb sowie um 18.30 Uhr eine Zuchttierauktion unter dem Titel "Saxonian Genetic Advantage Sale". Am Samstag steht ab 9 Uhr das Richten der Schaukühe auf dem Programm. Dabei wird die tierische "Miss Sachsen" gewählt - eine Milchkuh, die dem Zuchtziel der Rinderrasse "Deutsche Holstein" am besten entspricht. Anschließend stellen sich die Nachzuchten aktueller Top-Vererber-Bullen einer Bewertung. Der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Steffen Flath (CDU), hat die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung übernommen und vier Ehrenpreise gestiftet. Mit einer goldenen, einer silbernen und zwei bronzenen Plaketten "Für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Tierzucht" soll das Engagement der sächsischen Züchter und die Qualität der heimischen Rinderzucht gewürdigt werden. Zum fünften Mal veranstaltet der Sächsische Rinderzuchtverband diese Leistungsschau im Gutshof Cavertitz, dem Gestüt Sachsen. Folgende Rinder sind vertreten: - Fleischrinder 40 Tiere (38 tragende Färsen oder Kühe mit Kalb, 2 Bullen) - Jungzüchtervorführwettbewerb 50 Kühe - Auktion 35 Rinder (Kälber, Jungrinder, Färsen, Kühe) - Schaukühe zur Miss-Sachsen-Wahl 85 Kühe - Demonstration der Nachzuchten 90 Kühe "Deutsche Holstein" in Sachsen führendIn Sachsen werden 25 Rinderrassen züchterisch bearbeitet. Fleckvieh, Deutsche Angus, Charolais, Galloway, Limousin, Hereford, Highland oder Salers sind allerdings in der Minderheit, denn 90 Prozent der Tiere werden den "Deutschen Holstein", Sachsens wichtigster Milchviehrasse, zugerechnet. Deren 208 000 Milchkühe haben gegenwärtig eine Leistung von durchschnittlich 7.790 Liter Milch, das sind 161 Liter mehr als im Vorjahr.Der Sächsische Rinderzuchtverband ist mit seinen 1.270 Mitgliedsbetrieben und 145.000 Kühen im Herdbuch (Zuchtbuch) nach eigenen Angaben "der zweitgrößte Verband bei der Rasse Deutsche Holstein in Deutschland" und wird nur noch von Niedersachsen mit 270.000 Kühe im Herdbuch übertroffen. Sächsischen Rinderzuchtverband: www.srv.de (05.03.03) |
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