|
Brüssel. Weil Fördergelder vorschriftswidrig ausgezahlt worden, verlangt die Europäische Kommission 26,44
Millionen Euro Agrarbeihilfen von Deutschland zurück.
Insgesamt müssen elf der 15 EU-Staaten
Agrarsubventionen von insgesamt 93 Millionen Euro
zurückzahlen, erklärte die Kommission am Freitag
in Brüssel. "Unsere Steuerzahler müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Geld korrekt ausgegeben wird. Deshalb ziehen wir vorschriftswidrig ausgegebene Gelder wieder ein", sagte EU-Agrarkommissar Franz Fischler. Bei einer Prüfung der Agrarausgaben stellte die EU-Kommission in allen Mitgliedstaaten außer Österreich, Schweden, Belgien und Finnland Fehler bei der Ausgabe der Agrargelder fest. Deutschland muss 26,44 Millionen Euro zurückzahlen, weil es die Ausgaben von Fördermitteln für den Ackerbau nicht ausreichend überwacht habe, erklärte die Kommission. Die Brüsseler Behörde fordert von Deutschland die höchste Summe. Italien und England müssen 26,3 und 24,4 Millionen Euro wegen Verstöße gegen EU-Vorschriften oder unzureichender Kontrollen bei der Verwendung der Gelder zurückzahlen. (15.02.03) |
| [Aktuell] | [Programm] | [Vorstand] | [Mitmachen] | [Links] | [Startseite] |