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Dresden. Trotz Nitrofenkrise hat der Öko-Landbau im vergangenen Jahr zugelegt. Nach
vorläufigen Erhebungen stieg in Sachsen sowohl die Zahl der Öko-Betriebe als
auch die ökologisch bewirtschaftete Fläche um jeweils neun Prozent, so das sächsische Agrarministerium. Gegenwärtig beträgt die Öko-Fläche rund 19.000 Hektar, das sind etwa zwei Prozent der Landwirtschaftfläche. Die Zahl der Öko-Betriebe beläuft sich auf rund 260, das sind etwa drei Prozent aller Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen. "Die Nitrofenkrise hat der ökologischen Landwirtschaft einen Dämpfer verpasst, konnte das Wachstum aber nicht stoppen", sagte Landwirtschaftsminister Steffen Flath (CDU) am Rande der Messe "BioFach" in Nürnberg. Flath wertete dies als Beleg dafür, dass der Öko-Landbau eine Wachstumsbranche bleibe. Neun sächsische Unternehmen auf "BioFach"Neun sächsische Unternehmen beteiligen sich an der diesjährigen "BioFach", der weltgrößten Messe für Naturkost und Naturwaren vom 13. bis 16. Februar in Nürnberg. Die Sachsen bieten ihre Produkte - von Ziegenfeta über Dinkelkekse bis zu Edelpilzkäse - auf dem Gemeinschaftsstand des Gäa Vereinigung ökologischer Landbau e.V. an. "Die Märkte außerhalb des Freistaates bieten noch erhebliche Absatzchancen für unsere Unternehmen. Wir dürfen den Anschluss an den wachsenden Markt nicht verpassen", sagte Flath. Öko-Landbau und Export - das sei kein Widerspruch. Wenn Öko-Lebensmittel anderswo gefragt sind und sie in Sachsen besonders umweltschonend erzeugt würden, so sei dies für die heimische Umwelt ein Gewinn.Die "BioFach" findet jährlich seit 1993 statt. Sie ist eine reine Fachmesse und die bedeutendste der Branche. In diesem Jahr beteiligen sich rund 2.000 Aussteller aus 55 Ländern. Die Gäa bündelt seit zehn Jahren die Teilnahme sächsischer Unternehmen an einem Gemeinschaftsstand. Beteiligte Bio-Unternehmen:
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